CS:Source Dedicated Server mit LinuxGSM
Ein eigener Counter-Strike: Source Server lohnt sich auch 2026 noch — gerade für Mods wie Gun Game oder Surf. Dieser Beitrag zeigt den Weg vom leeren Linux-Container bis zum spielbaren Server mit Plugins.
Warum LinuxGSM?
LinuxGSM ist ein Shell-Framework, das Verwaltung von Dedicated-Game-Servern vereinfacht. Installation, Updates, Backups und Monitoring laufen über einheitliche Befehle — unabhängig vom Spieltitel.
Installation (Debian)
# Abhängigkeiten
apt install lib32gcc-s1 curl wget tar bzip2 gzip unzip python3 binutils bc jq tmux
# Systembenutzer anlegen
adduser --disabled-password cssserver
su - cssserver
wget -O linuxgsm.sh https://linuxgsm.sh && chmod +x linuxgsm.sh
bash linuxgsm.sh cssserver
./cssserver install
Grundkonfiguration
LinuxGSM legt Konfigurationen unter lgsm/config-lgsm/cssserver/ ab. Die wichtigste Datei:
servername="Mein CS:S Server"
maxplayers="16"
port="27015"
ip="0.0.0.0"
defaultmap="de_dust2"
tickrate="66"
Metamod:Source + SourceMod
Für Plugins braucht man Metamod:Source als Laderahmen und SourceMod als Plugin-Framework. Beide werden in das cstrike/addons/-Verzeichnis entpackt. Aktiviert wird Metamod über einen Eintrag in der gameinfo.gi:
Game |gameinfo_path|addons/metamod
Empfehlenswerte Plugins
- GunGame Redux — klassischer GG-Modus mit Waffenfortschritt
- Map Nominations + RockTheVote — Spieler wählen die nächste Map
- Admin Menu — In-Game-Verwaltung via SM-Befehle
- SourceBans — Web-basiertes Bannverwaltungssystem
Monitoring via Cron
# Automatischer Neustart bei Absturz
* * * * * /home/cssserver/cssserver monitor > /dev/null 2>&1
# Täglicher Update-Check
0 4 * * * /home/cssserver/cssserver update > /dev/null 2>&1
Mit ./cssserver details sieht man Serverstatus, Spieleranzahl, Uptime und RAM-Verbrauch auf einen Blick. LinuxGSM nimmt viel Verwaltungsaufwand ab und eignet sich gut für mehrere parallele Server-Instanzen auf verschiedenen Ports.